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DIE SCHONE UND DER FAULPELZ
Arn liebsten wùrde Nerone den ganzen Tag in der Sonne liegen. Jetzt, Ende Màrz, geht das noch. Der Strand von Rimini ist menschenleer, die Liegen tur die Badegàste war-ten im Lager, und von der Adria her weht eine sanfte Brise. Der vierjàhrige Neu-fundlànder wàlzt sich wohlig im Sand und seufzt. Besitze-rin Claudia Sarti streift ihm den Sand von der Nase, zieht ihn an sich. Sie liebt das Tier. Aber die 38-Jàhrige ist auch aus praktischen Grùnden Hundehalterin. Weil sie Strandliegen vermietet und jedenTag direkt amWasser arbeitet, machte sie vor fùnf Jahren eine Ausbildung zur Rettungsschwimmerin.
Nerone ist fùr sie der ideale Helfer, wenn Schwimmer in Not gerettet werden mùssen, denn: ,,Neurundlànder sind ganz besondere Hunde. Sie stellen sich komplett auf ihre Begleiter ein und hòren an der Stimme, wenn etwas nicht in Ordnung ist", sagt Sarti. AuBerdem geht Nerone gern ins Wasser, er hat sogar Schwimmhàute zwischen den Zehen. Die Adriakùste ist meist ruhig, und so kann er oft im Sand liegen und den Kopf auf die schweren Pfoten legen. Wird es im Sommer zu heiB, geht er einfach in das Hàuschen, in dem Claudia ihr Bùro hat. Vor zwei Jahren hat ihr Mann eine Klima-anlage eingebaut. ,,Nicht fùr mich", sagt Claudia, ,,fùr Nerone." Claudias Bagno 76 RIMINI: www. hedonism 76. it |